Viele Menschen sehen sich gezwungen aus ihren Heimatländern zu fliehen. Häufig herrschen dort Kriegszustände, mangelnde Arbeitsmöglichkeiten (um eine Familie zu ernähren), unzureichende Lebensumstände, Verfolgung und Unterdrückung von politisch anders Denkenden und ähnliches. So begeben sie sich auf einen beschwerlichen und riskanten Weg nach Europa um neue Lebensmöglichkeiten zu finden. Leider werden die Wenigsten dann in Europa geduldet. Und auch für diese verbessern sich die Lebenszustände nicht besonders stark. Flüchtlinge und Asylbewerber dürfen erst nach 15 Monaten, die sie in Deutschland offiziell geduldet waren, uneingeschränkt Arbeit suchen. Zudem erhalten sie in dieser Zeit nur ein notdürftiges Versorgungsgeld, welches bis 2012 noch deutlich unter dem Betrag des Hartz-4-Geldes lag. Des Weiteren wird dieser Betrag zum Teil in Sachspenden ausgegeben. Auch in den Flüchtlingsunterkünften herrschen teilweise unzumutbare Hygiene- und Platzzustände. Weiterhin müssen sie fremdenfeindliche Anfeindungen durch Bürger der Länder ertragen. Letztendlich bestehen kaum Möglichkeiten ihre Integrationspflicht zu erfüllen, da es ein zu geringes Angebot an Deutschkursen besteht und diese zum Teil selbst finanziert werden müssen.